Newsletter Handel 36-2020

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Ausgabe Nr. 36-2020  #  11. Dezember 2020

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

wir senden Dir hier den aktuellen Newsletter mit den Meldungen der Woche.

Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende
Dein Team vom Fachbereich Handel

Einzelhandel

H&M

Massenentlassungen statt sozialer Dialog

Online-Petition gestartet

Ohne dass im Vorfeld mit der Gewerkschaft der Beschäftigten gesprochen wurde, verteilt H&M-Deutschlandchef Thorsten Mindermann gut einen Monat vor Weihnachten ein unchristliches „Weihnachtsgeschenk“: Mindestens 800 Beschäftigte verlieren ihren Job und darüber hinaus folgen weitere Filialschließungen.

Die ver.di-Bundestarifkommission bei H&M hat eine öffentliche Petition gegen Entlassungen und Filialschließungen, für einen Digitalisierungstarifvertrag und nachhaltige Beschäftigungssicherung gestartet – Adressat ist die Unternehmsleitung. Es geht um Gute Arbeit mit Zukunft. Beteilige dich!

Mehr im ver.di-Info für Beschäftigte
Hier geht's zur Online-Unterschrifensammlung


Tarifvertrag. Zukunft. IKEA

Verhandlungsstart – jetzt liegt es an dir!

Der Startschuss ist gefallen: In einem Gespräch am 11. Dezember 2020 hat sich die ver.di-Bundestarifkommission mit der Unternehmensleitung auf einen Fahrplan für Tarifverhandlungen geeinigt.

Am 5. März 2021 wird es einen ersten Termin geben, um zu präzisieren, was mit dem Tarifvertrag. Zukunft. IKEA geregelt wird.

Für ver.di geht es vor allem um Beschäftigungssicherung und die Frage, wie die Folgen der Digitalisierung bei IKEA gut für die Beschäftigten und das Unternehmen gestaltet werden können.

Mehr im ver.di-Info für Beschäftigte


ESPRIT

ver.di fordert Rückkehr zum Tarif

Geschäftsleitung ohne Plan, aber fixiert auf niedrige Gehälter

Noch während des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung hatte Esprit den Anerkennungstarifvertrag zum 31. Dezember 2020 gekündigt. Die Arbeitgeberseite wollte sich so von der Bezahlung nach den Flächentarifverträgen des Einzelhandels verabschieden und verwies auf die Sanierungsbedürftigkeit des Unternehmens – auf einen vorübergehenden Zustand also.

Wie jetzt aber deutlich wurde, soll diese Tarifflucht dauerhaft geschehen, was von ver.di strikt abgelehnt wird.

Mehr im ver.di-Info für Beschäftigte


Arbeitswelt

Befristete Verlängerung des § 129 BetrVG beschlossen

Betriebsratsarbeit in Zeiten der Pandemie

Durch die von der Bundesregierung beschlossene befristete Verlängerung des § 129 BetrVG wird die Arbeit der Betriebsratsgremien in den schwierigen Zeiten der Pandemie deutlich erleichtert und rechtsicher gemacht. Bis einschließlich 30.06.2021 gelten folgende Sondervorschriften:

  • Sitzungen der genannten Gremien sind bis einschließlich 30.06.2021 als Video- oder Telefonkonferenzen möglich
  • Beschlussfassungen in Video- oder Telefonkonferenzen sind bis 30.06.2021 möglich.
  • Virtuelle Beschäftigtenversammlungen sind bis einschließlich 30.06.2021 möglich

Die Verlängerungsvorschrift befindet sich im Gesetz zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19 Pandemie (Beschäftigungssicherungsgesetz).

Hier geht es zum Bundesgesetzblatt


Bundesarbeitsgericht ruft Gerichtshof der EU an

Tarifliche Regelungen zur Nachtarbeit

Tarifvertragliche Regelungen, die für unregelmäßige Nachtarbeit einen höheren Ausgleich vorsehen als für regelmäßige Nachtarbeit, werfen Fragen nach der Auslegung von EU-Recht auf.

Diese Fragen müssen durch ein Vorabentscheidungsersuchen geklärt werden, das der Zehnte Senat des Bundesarbeitsgerichts an den Gerichtshof der Europäischen Union richtet.

Hier geht es zur Pressemeldung des Bundesarbeitsgerichts


DGB Index Gute Arbeit Report 2020

Mehr als Homeoffice – Mobile Arbeit in Deutschland

In Zeiten der Corona-Pandemie ist das »Homeoffice« in aller Munde. Mobile Arbeit geht jedoch über die Arbeit, die von zu Hause erledigt wird, hinaus. Viele Beschäftigte arbeiten mobil bei Kundinnen und Kunden, auf Dienst- und Geschäftsreisen oder auch an wechselnden Standorten eines Unternehmens.

Die Beschäftigtenbefragung zum DGB-Index Gute Arbeit 2020 befasst sich mit der Verbreitung und Ausprägung der unterschiedlichen Formen mobiler Arbeit.



Die Daten zeigen ein scheinbar widersprüchliches Bild: Einerseits verfügen die Beschäftigten, die mobil arbeiten, häufiger über Spielräume bei der Gestaltung ihrer Arbeit und ihrer Arbeitszeit. Andererseits berichten sie über höhere Belastungen wie z. B. überlange Arbeitszeiten, erweiterte Erreichbarkeit und verkürzte Ruhezeiten.

Dieses Spannungsverhältnis zeigt sich - in unterschiedlich starker Ausprägung - bei allen betrachteten mobilen Arbeitsformen.


Ergebnisse des »DGB Index Gute Arbeit Report 2020«


International

Brasilien

Für nachhaltigen Orangensaft

ver.di unterstützt Partnerschaft für bessere Arbeitsbedingungen in Brasilien

Orangensaft erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. 2019 wurde mit 7,2 Litern pro Kopf mehr Orangensaft als Apfelsaft getrunken. Der Großteil des hierzulande konsumierten Saftes stammt aus Brasilien.  

Anbau, Ernte und Weiterverarbeitung der Früchte bringen zahlreiche soziale, ökonomische und ökologische Herausforderungen mit sich. Um diese zu bewältigen, hat sich im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf am 4. Dezember 2020 die Partnerschaft für Nachhaltigen Orangensaft (PANAO) gegründet.
 
Mehr Infos auf der Bundesfachbereichsseite International


Jugend & Ausbildung

Herzlichen Glückwunsch zur JAV-Wahl

Deine ersten Schritte in der JAV – gemeinsam mit der ver.di Jugend

Du bist neu in der JAV und weißt noch nicht recht, womit du starten sollst? Oder sprudelst du schon voller Ideen und benötigst nur die ein oder andere Unterstützung?

Wir als ver.di Jugend Hamburg sind für dich da: wenn du rechtliche Fragen hast, eine JAV-Versammlung planst oder deine Themen kreativ im Betrieb umsetzen möchtest.

Glückwunsch und Kontakt
Nach JAV-Wahl: Seminarangebote der ver.di-Jugend

Rückfragen: Anna Janzen


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