Newsletter Handel 05-2022

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Ausgabe Nr. 05-2022  #  11. März 2021
 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir haben am 8. März mit den Beschäftigten der Douglas-Filialen Mönckebergstraße und Phoenix-Center gestreikt. Mehr zu dieser Aktion und den anderen, die im Zeichen des internationalen Frauenkampftags standen, findet ihr unten.

Wir wollen Euch außerdem auf eine Entwicklung bei Zara hinweisen, die in mehreren Filialen in NRW einen Umzug dazu nutzen unliebsame Belegschaft zu kündigen, das wollen wir uns nicht bieten lassen.

Zu guter Letzt folgt ein Veranstaltungshinweis: der Aufruf des DGB zur großen Bündnis-Kundgebung für Frieden in der Ukraine, am Sonntag, um 13:00 Uhr, am Jungfernstieg. Kommt vorbei und bringt noch Leute mit!

Bleibt gesund, achtet auf Euch und andere.

Euer Handelsteam

E-Mail: fb12.hh@verdi.de
Telefon: 040/890615-640 (NEU)

Einzelhandel

DOUGLAS

Streik für einen Anerkennungstarifvertrag

Douglas - Aktion zum Frauentag am 8. März 2022

Die Beschäftigten der Parfümeriekette Douglas kämpfen weiter für tarifvertraglich abgesicherte Gehälter und Arbeitsbedingungen. Am 8. März legten die Beschäftigten in den Filialen Mönckebergstraße und Phönix Center ihre Arbeit nieder, um den Druck auf das Unternehmen zu verstärken. Ihre Forderung: Die Anerkennung des Hamburger Tarifvertrags für den Einzelhandel.

Der 8. März ist Internationaler Frauentag - der Kampf von Frauen für eine bessere Welt. Im Einzelhandel sind es gerade die Frauen, die jeden Tag aufs Neue ihre Stärke zeigen, so auch bei Douglas.

Heike Lattekamp, Landesfachbereichsleiterin Handel bei ver.di Hamburg, sagt: „Die Geschäftsführung von Douglas weigert sich immer noch, mit ver.di Tarifverhandlungen aufzunehmen. Die Kolleginnen und Kollegen wollen das nicht einfach hinnehmen. Welcher Tag also eignet sich besser, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, als der Internationale Frauentag?“

Dazu besuchten die Streikenden heute ihre Kolleginnen in den anderen Filialen im Hamburger Stadtgebiet. Sie führten viele Gespräche vor Ort, auch um die anderen Kolleginnen zu ermutigen, sich zu organisieren. Und sie haben klargemacht: Nur mit einer Tarifbindung haben die Beschäftigten eine rechtliche Absicherung ihrer Arbeitsbedingungen sowie regelmäßige Gehaltserhöhungen durch die Tarifverhandlungen.

RückfragenMilka Perovic


Zara

Umzug als Filialschließungen getarnt – Arbeitsplätze in Gefahr

Zara - Sichere Arbeitsplätze statt schleichende Filialschließungen

Bei ZARA drohen Entlassungen! In mehreren Städten plant das Unternehmen, bestehende Stores zu schließen und dafür an nahegelegenen Standorten neue Filialen zu eröffnen. Das nennt man normalerweise einen Umzug. Aber ZARA behauptet, es gehe um eine Schließung und Neueröffnung. Deshalb müsse man auch die Kolleginnen und Kollegen, die bisher für ZARA gearbeitet haben, nicht in die neuen Filialen übernehmen.

Wir fordern stattdessen die Übernahme aller Kolleginnen und Kollegen aus den Schließungsfilialen in die neuen Stores unter den bisherigen oder besseren Bedingungen!

Mehr Infos findet ihr im Flugblatt


Veranstaltungen

Bericht

8. März: Aktionen zum internationalen Frauenkampftag

In all unseren Teilbranchen (Einzelhandel, Großhandel, Buchhandel) haben Beschäftigte an Verteilaktionen zum Internationalen Frauenkampftag am 8. März teilgenommen.

Neben den traditionellen Rosen verteilten sie außerdem Flyer unter dem Motto „Du hast die Wahl!“, die über die anstehenden Betriebsratswahlen informieren. Denn, um in den Betrieben etwas zu verändern, braucht es eine starke Vertretung – von Frauen für Frauen.

Geht wählen! Betriebsratswahlen 1. März – 31. Mai

Mehr im Flyer »Du hast die Wahl«


Kundgebung

Stoppt den Krieg – Frieden in der Ukraine jetzt!

13. März, 13:00 Uhr, Jungfernstieg/Ballindamm

Als breites zivilgesellschaftliches Bündnis rufen wir für Sonntag, den 13. März, 13 Uhr am Jungfernstieg, zu einer Kundgebung gegen den Angriffskrieg der russischen Regierung und für Frieden in der Ukraine auf.

Wir streiten gemeinsam für ein Europa des Vertrauens in gegenseitiger Abrüstung, in Entspannung und Verständigung. Wir brauchen dringend eine europäische Friedensordnung, in der Grenzen nicht gewaltsam verschoben werden und die Sicherheit von allen geachtet wird. Wir sind besorgt, dass die russische Eskalation zu einer Gewaltspirale führen kann. Deswegen appellieren wir an alle, besonnen vorzugehen und zuerst auf Verständigung zu setzen.

Sei dabei! Sag deinem Freundeskreis, Bekannten, deiner Familie und allen in deinem Umfeld Bescheid! In Solidarität miteinander halten wir die Corona-Hygieneregeln ein und bitten mit Maske an der Kundgebung teilzunehmen.

Hier findet ihr den gesamten Aufruf


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